22.07.2005
Besuch beim Imker KummDie Klassen R 6a und R 6 b waren beim Imker zu Besuch. Die Schüler schrieben im Anschluss daran einen Aufsatz. Hier der Besuch und das Gelernte aus der Sicht einer Schülerin: Bei bestäubten Blüten bleibt die Frucht am Baum
hängen. Hummeln und Wespen bestäuben auch. Die Drohnen werden von
Arbeitsbienen gefüttert. Drohnen können bis zu 45 km fliegen.
Arbeiterbienen dagegen nur 6 km. Ein gutes Volk hat 60.000 bis 70.000 Bienen im Stock, bei ca. 37 Grad C. Ein Pfund (500 g) Honig erfordert 48.000 km Flug einer Biene. Bienengift ist ein Herzstärkungsmittel. Die Königin wird gewaschen, gefüttert und gepflegt. Sie legt 2000 Eier täglich. Eine Winterbiene wird 1 Jahr alt. Eine Königin bis zu 5 Jahren. Es gibt: Suchbienen, Wächterbienen und Bienen die Propolis und Honig suchen und holen. Aus einer guten Honigwabe lässt sich 4-5 Pfund Honig schleudern. Bienen schwitzen Wachsblättchen aus und bauen damit Waben. Die Drohnen haben sehr große Zellen. Die alte Königin verlässt den Stock und lockt mit ihren Rufen die Hälfte des Volkes an. Die junge Königin bleibt. Königinnenzellen sind Weiselzellen. Das Königinnenfutter ist sehr teuer und heißt Gelee Royale. Dies stellen die Bienen selbst her. Es dauert 16 Tage bis die neue Königin aus der Weiselzelle schlüpft. Nach weiteren 3 Tagen geht sie allein auf Hochzeitsflug. Nach der Begattung stirbt die Drohne. Ein gelungener Aufsatz in Aufzählungsform mit sehr vielen Informationen. Die Imkerei Cum Natura wünscht viel Erfolg in der Schule auch als R 7a und R 7b nach den Sommerferien. aus: Bühlertäler Gemeindenachrichten Nr. 2 vom 22. Juli 2005, 38. Jahrgang |
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