Erstellt: 2.07.2010
| Als Vorboten des 20jährigen Partnerschafts-Jubiläums in Faverges | |
| Gewissermaßen als Vorhut der Bühlertäler, die am Wochenende an den Feierlichkeiten zum 20jährigen Jubiläum der Jumelage zwischen Bühlertal und Faverges teilnehmen sollten, fuhren wir - 17 Schüler der Klasse R 7 und 6 Schülerinnen der 8. Klassen der Franziska-Höll-Realschule - am 21. Juni in die Partnerstadt. Unser Anliegen war aber hauptsächlich der Gegenbesuch bei den Schülern des Collège Jean Lachenal, die wir im April in unseren Familien aufgenommen hatten. | |
| Das freudige Wiedersehen mit unseren Brieffreunden wurde musikalisch untermalt: Auf einer Bühne im Hof der Schule wurden Darbietungen geboten, da dort beim Fête de la Musique, das an diesem Tag in ganz Frankreich normalerweise im jeweiligen Ort abgehalten wird, Lehrer und Schüler als Sänger und Musiker in verschiedenen Formationen auftraten. Für unsere Begleitpersonen, Klassenlehrerin Renate Baumann und Elternvertreterin Sabine Gantner, gab es ein Wiederbegegnung mit den Lehrerinnen Christine Rocher, Brigitte Auzan und Cécile Cognard und ein erstes Zusammentreffen mit Rektor Hugues Aspord. Nach einem Freundschaftstrunk in der Kantine wurden wir auf die Gastfamilien verteilt. | |
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Vor den Schulgebäuden |
Am nächsten Morgen hatten wir Gelegenheit, in zwei verschiedenen Fächern dem Unterricht beizuwohnen. Anschließend konnten wir nach einem Gang hoch zum Schloss die Partnerstadt überschauen und die alpine Bergwelt bestaunen, die den Ort einrahmt. Im Turm erklärte uns ein Führer die Geschichte und die strategisch günstige Lage des Schlosses, bevor wir im Rathaus von Bürgermeister Jean-Claude Tissot-Rosset und Vertretern des Partnerkomitees willkommen geheißen wurden. Dessen Vorsitzender Alexander Trollmann sorgte für die Übersetzung. Rektor Aspord ergriff die Gelegenheit, uns auf Deutsch zu begrüßen. Nach dem Mittagessen in der Kantine der Schule wurden wir in Doussard von zwei Naturführern durch das Naturschutzgebiet am See-Ende geführt. |
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Die nächsten beiden Tage standen ganz im Zeichen der Berge. Am Mittwoch brachte uns eine Seilbahn auf den Sambuy, von wo wir zu einer Wanderung durch blühende Bergwiesen auf 1900 m Höhe aufbrachen. Eine herrliche Aussicht auf die Berge belohnte unsere Mühe. In einer Sennerhütte konnte wir die Herstellung von Ziegenkäse verfolgen. Nach der Rückfahrt mit der gleichen Bahn zum Ausgangspunkt durften wir uns auf einer Sommerrodelbahn vergnügen. |
| Sennerhütte | |
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Die industrielle Produktion des berühmten Beaufort-Käse wurde uns am nächsten Tag in einer Genossenschaftskäserei anhand eines Blicks auf die maschinellen Vorgänge und eines Films verdeutlicht. Außerdem war der große Keller zu besichtigen, in welchem die riesigen Käselaibe reifen. Da in der Gegend gefährliche Felsen gesprengt wurden, war eine spontane Änderung des weiteren Programms erforderlich. Statt zur Wanderung in der Nähe der Talsperre von Roselend ging es zum Winterskiort Les Saisies. Nach einem zweistündigen Fußmarsch erreichten wir einen Berggipfel, der den Blick auf den Mont-Blanc freigab. |
| Berggipfel mit Sicht auf den Mt. Blanc | |
| Am Abend spielte in einem Versammlungsraum eine Schulband für uns. Eine Diashow weckte Erinnerungen an den Aufenthalt unserer französischen Freunde in Bühlertal. Rektor Aspord dankte den Lehrerinnen beider Schulen, die den Austausch in die Wege geleitet und durchgeführt hatten. Den Abschluss der Veranstaltung bildete ein reichhaltiges Buffet, das unsere anwesenden Gasteltern organisiert hatten. | |
| Annecy war das Ziel unseres letzten Morgens in der Haute-Savoie. In der Altstadt und den nahe gelegenen Einkaufsstraßen konnten wir bummeln und Souvenirs besorgen. Nach einer einstündigen Schifffahrt auf dem See und einem Picknick zur Mittagszeit hieß es schweren Herzens Abschied nehmen von unseren französischen Partnern, denen wir durch die erlebte Freundschaft in den gemeinsam verbrachten Tagen noch näher gekommen waren. | |