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letzte Änderung: 13.01.2010

Per Mausklick in das Leistungstief? Piercings im Sport verboten
Im Tiefschlaf lernen Gewalttätige Schüler
Schlafen und erinnern Laufen statt glotzen
Unterrichtslärm stresst Lehrer und Schüler Übergewicht macht Kindern zu schaffen
Schulstunden sind zu kurz Licht ist lebenswichtig
Graffiti beeinflussen negativ Nach der letzten Zigarette
Eltern haben Schlüssel zum Schulerfolg Gewaltbereit durch Killerspiele
Dauerglotzer sterben früher  
   
   
Umwelt:  
Hochwasser bedroht bald zwei Mrd. Menschen  
Jugendliche nicht ins Sonnenstudio  
   
   
   
   
   
Aus der Presse

Per Mausklick in das Leistungstief?

München (BNN/AP). Kein Schulerfolg am Bildschirm: Eine intensive Beschäftigung mit Computern sowohl zu Hause als auch in der Schule kann die Leistungen von Jungen und Mädchen verschlechtern. Das berichtete gestern das Münchner Ifo-Institut als Ergebnis einer Analyse internationaler Daten aus der Pisa-Studie.
Die Forscher erklärten, es gehe auf Kosten des Lernens, wenn der Computer zu Hause für Spiele genutzt werden. Auch die intensive Computernutzung in der Schule gehe nicht mit besseren, sondern zumeist sogar mit schlechteren Leistungen einher.
Damit sei die weit verbreitete Meinung widerlegt, eine intensive Computernutzung führe automatisch zu besseren Schülerleistungen. Eine moderate Nutzung von Computern zu Unterrichtszwecken könne jedoch positiven Einfluss haben.

 

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Piercings im Sport verboten

Die Unfallkasse Baden-Württemberg warnt vor offenem Tragen von Piercings im Sportunterricht. Auf Grund der hohen Verletzungsgefahr soll man sie entweder abkleben oder abnehmen. Denn an den Kettchen und Ringen könnten sich Mitschüler besonders beim Ausüben von Ballsportarten schwer verletzen. Manfred Hagelstein vom Versicherungsverband sagt: "Grundsätzlich müssen Schüler oder Schülerinnen während des Sportunterrichts Uhren und anderen Schmuck ablegen, um Verletzungen zu verhindern".
Sollte es eine Häufung der Piercing- und Schmuckunfälle geben so werden die Unfallkassen über ein Verbot nachdenken.
 

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Erst im Tiefschlaf speichert das Gehirn Gelerntes besser ab

Vor einer Prüfung zu schlafen, bringt mehr als eine Nacht durch zu büffeln! Auch für das Erlernen von motorischen Fähigkeiten wie Klavierspielen, Maschinenschreiben, oder im Handwerk gilt: Auf die richtige Dosis kommt es an. Es ist nämlich wissenschaftlich erwiesen, dass das Gehirn im Schlaf  auf Hochtouren arbeitet, besonders in den Tiefschlafphasen. Aber manchmal haben die Eltern und Lehrern doch recht: Aufschreiben bis auf den letzten Drücker bringts nicht! Also wer die Nacht vor der Prüfung durchlernt bis der Kopf raucht, riskiert wirklich, dass er durchfällt. Denn der Schlaf fixiert den gelernten Stoff, das heißt, viel Gelerntes braucht viel Schlaf. Zwischen Lernen und dem Schlafen sollte nichts Aufregendes gemacht werden!

 
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Gewalttätiger Schüler darf sofort gefeuert werden

Das Verwaltungsgericht Freiburg bestätigt die Entscheidung der Schulleitung, einen Schüler (12 Jahre) sofort von der Schule zu Verweisen (Az.: 2 K 1642/03). Der Schüler war schon öfter aufgefallen.

Das Kind hatte vor versammelter Klasse der Lehrerin gegen den Oberarm geschlagen und aufgefordert, sich zu "verpissen". Sein Verhalten sei eine erhebliche Störung des Unterrichts.
Der Junge verlor die Beherrschung, als ihn die Lehrerin wegen einer Prügelei ins Klassenbuch eintragen wollte. Er warf Hefte und Bücher von den Bänken. Die Lehrerin wollte ihn stellen, da schlug der Schüler zu.
 

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Unterrichtslärm stresst Lehrer und Schüler

In den Klassenzimmern deutscher Schulen ist es meistens zu laut. Der typische Lärmpegel liegt bei 70 bis 75 Dezibel, in Einzelfällen auch über 80 Dezibel, so laut, wie ein vorbeifahrender LKW. selbst bei Stillarbeit werden noch mindestens rund 50 Dezibel gemessen. Zum Vergleich: bei einer normalen Unterhaltung beträgt der Pegel ca. 60 Dezibel.
Bereits unverständliche Hintergrundgespräche in Klassenzimmern vermindern die Leistung bei Kindern um 25%. Die Kinder fühlen sich dadurch belästigt, sie bekommen vom Unterricht weniger mit und behalten auch weniger.
Die Lehrer benennen den Lärm als wichtigste Belastung in ihrem Schulalltag.
Nimmt der Lärm ab, profitieren Lehrer und Schüler gleichermaßen. Der Unterricht verläuft entspannter.

Einige neue Zahlen:
Etwa 50 Mio. Menschen fühlen sich von Lärm belästigt.
Lärmschwerhörigkeit ist die häufigste Berufskrankheit (jährlich 6 000 neue Fälle)
Bereits Kinder leiden an Lärmschwerhörigkeit und Stress bedingtem Bluthochdruck.
Jedes achte Kind leidet an Hörschäden.
Jeder fünfte Jugendliche dreht den MP3-Player zu laut auf.
 

 

Bitte ernst nehmen

Laufen statt glotzen

Emil Zatopek: "Fisch schwimmt, Vogel fliegt, Mensch läuft." - so kommentierte er seine Olympiasiege über 5000 und 10000 Meter in Helsinki 1952.
Studien an Sportschulen und Universitäten belegen: Unsere Schüler sind häufig zu schwer und nicht mehr so beweglich wie noch vor 10 Jahren.
Ursachen sind in hohem Maße der Medienkonsum durch Fernsehen und Computer, sowie das "Taxi Mama". Bereits hier im Elternhaus wird Bewegung als überflüssig gelernt und abgespeichert.
Die Folgen sind für den Einzelnen wie für die Gesellschaft gravierend. Altersdiabetes immer häufiger bei Kindern, Haltungsschäden und Herz-Kreislaufprobleme.
Tun wir was dagegen. Es ist keine Quälerei oder Kinderarbeit, wenn ein 15 - 20minütiger Schulweg zu Fuß bewältigt werden muss - Es ist ein erster Schritt zu mehr Wohlbefinden und Gesundheit.

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Umweltgefährdung

Hochwasser bedroht bald zwei Milliarden Menschen

Experten schätzen, dass bis zum Jahr 2050 weltweit zwei Milliarden Menschen von Überschwemmungen bedroht sind; das sind doppelt so viele wie heute.
Ursache sei sowohl der Klimawandel mit steigendem Meeresspiegel als auch die zunehmende Bevölkerungsdichte in den gefährdeten Regionen. Meist wohnen hier die Ärmsten der Armen.

Was kann ich dagegen tun?

Übergewicht macht Kindern zu schaffen

Allergien, Übergewicht und Bewegungsstörungen machen den Kindern in Deutschland zunehmend zu schaffen. Eine Jugendgesundheitsstudie des Robert-Koch-Institutes Berlin zeigt, dass 15 Prozent der Kinder und Jugendlichen von drei bis 17 Jahren übergewichtig sind. Bei den Elf- bis 17-Jährigen zeigt jeder Fünfte (20 Prozent) Auffälligkeiten im Essverhalten, z. B. Mager- oder Ess-Brech-Sucht. 16,7 Prozent der bis zu 17-Jährigen leiden unter Allergien.

 
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Kann das sein?

Die Unterrichtsstunden sind zu kurz

Den Schülern erscheinen Schulstunden zwar oft endlos lange, doch zum Lernen sind sie zu kurz, wie die Universität Duisburg-Essen heraus gefunden hat. Vor allem für Verallgemeinerung und Reflexion des neu Gelernten bleibe oft keine Zeit.
Selbst erfahrenen Lehrkräften reiche die Zeit von 45 Minuten nicht aus, um alle für das Lernen notwendigen Unterrichtsphasen zu durchlaufen.

 Licht ist lebenswichtig!

Autofahrer übersah Radler ohne Licht

Schwer verletzt wurde nach Auskunft der Polizei ein Radfahrer bei einem Verkehrsunfall, der sich am Mittwochmorgen ereignete.

Ein Autofahrer, der auf der Hauptstraße unterwegs war, wollte nach links abbiegen und übersah einen entgegenkommenden Radfahrer, der ohne Licht auf dem Gehweg fahrend die einmündende Straße überqueren wollte. Es kam zur Kollision. Der verletzte Radfahrer kam ins Kreiskrankenhaus, der Sachschaden beläuft sich auf 800 Euro.

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Erinnerung durch Schlaf Am besten gar nicht erst anfangen
   
Nickerchen erhöht Merkfähigkeit

Schon ein kurzes Nickerchen kann das Erinnerungsvermögen verbessern. Das teilte die Universität Düsseldorf unter Berufung auf Experimente mit. Demnach wirkt Schlaf positiv auf das Gedächtnis, selbst wenn die Ruhephase nur sehr kurz ist. Probanden mussten eine Wortliste auswendig lernen und die gelernten Begriffe nach sechs sowie nach 60 Minuten wieder aufsagen. Dabei zeigte sich, dass diejenigen, die geschlafen hatten, eine erkennbar bessere Merkleistung hatten als die  Nichtschläfer  -  und das schon nach sechs Minuten.

Nach der letzten Zigarette

Nach 20 Minuten: Herzschlagfrequenz und Körpertemperatur wie bei Nichtrauchern
Nach acht Stunden: Kohlenmonoxid im Blut ist vollständig durch Sauerstoff ersetz
Nach einem Tag: Herzinfarktrisiko nimmt ab
Nach zwei Tagen: Geruchs- und Geschmackssinn werden spürbar besser
Nach drei Monaten: Lungenfunktion verbessert sich um 30 Prozent
Nach neun Monaten: Raucherhusten ist weg
Nach zwölf Monaten: Einstufung als Nichtraucher
Nach zwei Jahren: Herzinfarkt- und Lungenkrebsrisiko nehmen deutlich ab
Nach fünf Jahren: Magenkrebsrisiko halbiert sich im Vergleich zum Raucher
Nach zehn Jahren: Lungenkrebsrisiko entspricht dem von Nichtrauchern
Nach 15 Jahren: Herzinfarktrisiko wie bei Nichtrauern

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Graffiti

Graffiti können das Verhalten der Menschen negativ beeinflussen. Wissenschaftler der niederländischen Universität Groningen wiesen nach, dass in Anwesenheit von Graffiti sich die Diebstähle verdoppelten, ebenso die Zahl derer, die Abfälle auf die Straße warfen.

Es steigt also die Wahrscheinlichkeit, dass Menschen Normen und Gesetze übertreten und auch andere Regeln (Haus- oder Schulordnung) verletzen.

Aus diesen Erkenntnissen sollten Konsequenzen insbesondere für unseren West-Schulhof und Teile der Flure gezogen werden.

Killerspiele

Nach Einschätzung von Experten wird die Gewaltbereitschaft von Kindern und Jugendlichen durch Killerspiele am Computer erhöht. Psychologen und Medienwissenschaftler haben dies in mehreren Studien herausgefunden. Strenge Alterskontrollen könnten Abhilfe schaffen.

Der stärkste Risikofaktor für die Gewaltkriminalität seien brutale Computerspiele. Mehrere Untersuchungen zeigen einen direkten Zusammenhang zwischen Mediengewalt und Gewalt im Alltag. Grundschüler, die in ihrer Freizeit häufig Gewaltmedien nutzen, zeigen weniger Mitgefühl.

Renommierte Hirnforscher antworten auf die Frage: "Sollten Kinder einen Fernseher oder PC im Zimmer haben?" mit: " Das ist nicht gut und definitiv mit schlechten Schulleistungen verbunden. Auf jeden Fall bis zum Alter von 16."

 

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Sonnenstudio für Jugendliche tabu

Die Bundesregierung billigte einen Gesetzesentwurf zum Schutz vor Hautkrebs und Gesundheitsschäden durch UV-Strahlung

Jugendlichen unter 18 Jahren soll das Sonnenstudio verboten werden.

Für viele Jugendliche sei der Gang ins Sonnenstudio schon Alltag. Sonnenbrände, Hautalterung und letztlich die Krebsgefahr würden meist außer acht gelassen.

Hautärzte sagen: "Die Patienten sitzen reihenweise in den Praxen und haben Hautkrebs durch falschen Umgang mit der Sonne."

Eltern haben den Schlüssel zum Schulerfolg

Weiteres unter www.elterntraining-schulerfolg.de

 

"Schulerfolg ist machbar" sagt ein ehemaliger Schulrektor. Eltern können dazu beitragen, dass Kinder Freude am Lernen haben. Kompetente Eltern schaffen ein effektives Lernverhalten und schaffen eine bildungsfördernde Erziehungsumwelt.

Das heißt nicht, dass man bei Hausaufgaben ständig dabei steht, denn Kinder sollen stolz sein, wenn sie Aufgaben selbständig lösen können. Genauso falsch ist es, wenn sich Eltern gar nicht um die Hausaufgaben ihrer Kinder kümmern.

Kinder sollten nicht mit anderen verglichen werden und vor allem für ihre Anstrengungen, nicht so sehr für gute Schulnoten, oft gelobt werden.

 

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Dauerglotzer sterben früher

Sydney (dpa). Dauerglotzer, die jeden Tag mindestens vier Stunden vor dem Fernseher hängen, leben kürzer. Davor warnen australische Ärzte. Schuld ist allerdings nicht das Fernsehen selbst, sondern die mangelnde Bewegung, betont David Dunstan vom Herz- und Diabetesinstitut in Melbourne.

Sie hatten 8800 Australier über sechs Jahre beobachtet und untersucht. wer jeden Tag mehr als vier Stunden vor dem TV saß, hatte ein fast doppelt so hohes Risiko, vorzeitig an Herzkreislaufleiden zu sterben.

 
   
   
   
   
   
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