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Kultusministerin besucht Franziska-Höll-Schule  

Am 04. März 2020 erhielt die Franziska-Höll-Schule hohen Besuch von der Kultusministerin des Landes Baden-Württemberg.



Stärkung der Realschulen

Der Abend wurde vom Grundschulchor der Franziska-Höll-Schule eingeleitet. Im Anschluss begrüßten Konrektorin Jennifer Ulrich und Rektor Paul Meer die Gäste. In Empfang genommen wurden Kultusminister Frau Dr. Susanne Eisenmann, Landtagsabgeordneter Tobias Wald, stellvertretender Schulamtsdirektor Franz Veith, Fraktionsvorsitzender der CDU in Bühlertal Volker Blum und der Bühlertäler Bürgermeister Hans-Peter Braun. Zudem waren Eltern, Schüler, Lehrkräfte und Rektoren aus dem Umkreis anwesend, um an der Fragerunde am Ende teilzunehmen.

Wie Herr Meer in seiner Ansprache erwähnte, haben die Schulen in Baden-Württemberg bewegte Zeiten erlebt und so hoffe man auf gute Empfehlungen, wie die Reformen gut umgesetzt werden können.

Frau Dr. Eisenmann erklärte in ihrer Rede, dass die differenzierten Schularten, insbesondere die Realschulen, weiterhin vor Ort gestärkt werden sollen, um allen individuellen Lebensläufen unserer Schülerinnen und Schüler gerecht werden zu können. Die Vielfalt unseres Schulsystems müsse ausgenutzt werden, betonte sie. Daher plädiert die Kultusministerin für eine wieder verbindlichere Grundschulempfehlung. Auch der Lehrkräftemangel im Grund- und Förderschulbereich solle aufgefangen werden.

Dass Haupt- und Werkrealschulen immer weiter auslaufen, stelle keine gute Entwicklung dar, bedauert Eisenmann. Dabei erwähnt sie, dass die Realschule nach wie vor die stärkste Schulart darstellt. Sie bildet die Grundlagen für eine aufbauende Berufsausbildung oder berufliche Gymnasien. Ob die in Baden-Württemberg neu eingeführte Orientierungsstufe in Klasse 5 und 6 in der Realität passgenau ist, stellt Frau Dr. Eisemann dabei in Frage.

Noch einmal betont sie, dass das differenzierte Schulsystem im vollen Umfang in Baden-Württemberg erhalten bleiben solle mit allen angepassten pädagogischen Konzepten und den dazu ausgebildeten Lehrkräften. Unterschiedliche Neigungen und Stärken müssten weiterhin gefördert werden und dabei solle die Durchlässigkeit zwischen den Schularten weiterhin gegeben sein. „Die neue Bildungsplanreform muss sitzen!“

Am Ende der Veranstaltung durfte sich Frau Dr. Eisenmann ins „Goldene Buch“ von Bühlertal eintragen.

 

           

 

                        

(LH 08.03.2020)

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