Bild1725
Bild1758
Bild1756
Bild1724

Süßes schmeckt immer!

Schule kann süß sein. Im Rahmen ihres WVR-Projektes stellten die Schülerinnen und Schüler der Klasse R7a wohlschmeckende Pralinen verschiedener Geschmackstichtungen her. Auch die Verpackung wurde selbst gemacht.

Es ist gar nicht so einfach, sich am Anfang des Schuljahres für ein Projektthema in WVR (Wirtschaft-Verwaltung-Recht) zu entscheiden. Unsere Klasse hatte als Idee Schulkino, Schulset (Mäppchen mit Zubehör), Insektenhotels, „Mutprobe“, Häkelmützen und Pralinen eingebracht. Einige Ideen waren vom Einkauf her zu teuer, andere zu schwierig zu kalkulieren oder vom Gewinn her zu unsicher. Nach langer Diskussion entschieden wir uns für die Pralinen, und sie sollten zum Muttertag verkauft werden.

Nun ging es daran, sich für gute Rezepte zu entscheiden. Sie sollten nicht zu aufwendig in der Herstellung sein, gut aussehen, nicht zu teure Zutaten enthalten und unterschiedlich schmecken. Sechzehn Vorschläge kamen, und nach einer Abstimmung entschieden wir uns für Nuss-Nougat-, Oreo-, Cranberry- und Erdbeergelee-Pralinen. Doch am Schluss kam einiges anders…

 


Vorbereitung für die Herstellung der Verpackung

Doch die „Verwaltung“ sollte auch nicht zu kurz kommen: Wir mussten ausrechnen, wie viel Pralinenschachteln wir ungefähr bauen sollten, wie groß diese sein sollen, welche Menge an Zutaten wir brauchen und wie viel diese kosten. Es sollte ja schließlich auch ein Gewinn erwirtschaftet werden. - Für all das brauchten wir mindestens vier Donnerstag-Nachmittage…

Gottlob haben wir an unserer Schule ein gutes Kollegiums-Team, denn Frau Erdmann-Kille war bereit, mit ihrer MuM-Gruppe einen Teil der Pralinen-Produktion zu übernehmen. Deshalb nahmen wir auch nicht alle Rezepte aus unserer Abstimmung.

Gleichzeitig entwickelte unser Projektleiter Herr Uttendörfer einen Schachtel-Prototyp, der zuerst aus Holz gebaut werden sollte, uns dann aber zu teuer wurde. Wir entschieden uns für bunte Pappe in fröhlichen Farben, mit Herzchen und Blumen. Die Herstellung war schwierig, denn beim Falten und Ausschneiden kann man viiiele Fehler machen…

    Es hat alles gut geklappt

Nach den Osterferien wurde es spannend: wir machten Überstunden, die MuM-Gruppe belegte die Schulküche mit Hunderten von Pralinen, und Alisa, Anja, beide Hannahs, Jirina, Lea und Leonie machten sogar noch Zuhause Pralinen. Insgesamt waren es am Schluss 100 Schachteln (8er oder 16er) und weit über 1000 Pralinen!!

 

Die süße Verführung ist fertig

Für den Pausenverkauf entwickelten wir zwei Plakate, drei SchülerInnen machten eine Durchsage, und wenige Tage vor dem Muttertag konnten alle Fünft- bis Neuntklässler in der Aula gegen Bezahlung Gutscheine kaufen. Alle diese Klassen wurden vorher schon in ihren Zimmern informiert. Die Verteilung am Schluss war dann auch noch sehr schwierig.

Nach Abschluss aller Aktionen waren wir nun natürlich gespannt, wie hoch die Ausgaben und die Einnahmen waren. Nach drei Verkaufstagen für die SchülerInnen und nach gutem Zuspruch auch bei den LehrerInnen konnten wir nach Abzug aller Auslagen einen Gewinn von fast 300 € erwirtschaften. Das ist ein guter Grundstock für eine unserer nächsten Klassenfahrten. VIELEN DANK AN ALLE, DIE MITGEHOLFEN HABEN!!

Top