Franziska-Höll-Schule Bühlertal
Grund- und Realschule
der 9. Klassen in der Franken-Akademie im Schloss Schney
Es ist schon eine Tradition, dass die 9. Jahrgangsstufe nach Schney zur Franken-Akademie fährt, um dort ihr Geschichtsseminar zum Thema „Ausgrenzung und Diktatur, NS-Herrschaft, Erinnerungskultur und aktuelle Bedrohungen“ zu absolvieren.
Der Bus holte uns am Montagmorgen vor den Osterferien ab und nach einem leckeren Mittagessen im Schloss Schney ging das Seminar los. Am Mittwoch fuhren wir mit dem Bus nach Nürnberg und verbrachten einen Tag auf dem Reichsparteitagsgelände, wo wir uns mittels einer Führung verschiedene, noch erhaltene Gebäude der NS-Zeit anschauten. Hier wurde gezeigt, wie das Regime von Adolf Hitler durch Propaganda und Inszenierung ihre Macht demonstrierte. Der Workshop am Nachmittag stand im Zeichen von „Rechtsradikalismus heute“. Was ist rechts? An welchen Zeichen erkenne ich eine „rechte Gesinnung“? Welche Bedeutungen haben Mode, Zeichen und Musik?
Am Mittwoch schauten wir uns bei sehr kaltem, windigem Wetter die Gedenkstätte Buchenwald an, hatten eine Führung zum Lageraufbau des ehemaligen Konzentrationslagers und informierten uns danach mittels Audioguides über das ehemalige Lager, das auf dem Etterberg in Weimar liegt und wo ca. 270000 Menschen von den Nazis gequält wurden. Sehr beeindruckend und bedrückend waren die Bilder, Gebäude und Sachquellen, die im Museum ausgestellt wurden.
Der Donnerstag stand ganz im Zeichen von KI. Wie funktioniert „Propaganda im Internet“? In welchem Zusammenhang steht dazu die Künstliche Intelligenz? Wie werden vor allem Jugendliche von Propaganda auf verschiedenen Apps beeinflusst? Diese Fragen bearbeitete Prof. J. Crueger, der uns in der Woche begleitete, mit den beiden Klassen.
Schnell war die Woche vorbei. Es war eine sehr informative Woche, die sich immer wieder lohnt, gerade in der heutigen Zeit, in der besonders Jugendliche oft Ziel rechter Propaganda werden, die sich jugendkultureller Trends bedient.
(BR 03.04.26)