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Alltagskultur, Ernährung, Soziales (AES) - Wahlpflichtfach

Auszug aus dem Bildungsplan 2016

1.1 Bildungswert des Faches Alltagskultur, Ernährung, Soziales (AES)

Menschen gestalten ihren privaten Alltag ganz unterschiedlich. Entsprechend ihres Lebensstils und den damit verbundenen Wertorientierungen sowie verfügbaren Ressourcen entwickeln sie Routinen und Handlungsmuster, um sich den alltäglichen Herausforderungen zu stellen. Kontinuierliche technische und gesellschaftliche Entwicklungen, umfassende Konsummöglichkeiten sowie veränderte Anforderungen der Berufs- und Arbeitswelt prägen den Alltag und das Zusammenleben der Menschen. Für verantwortungsbewusstes und nachhaltiges Entscheiden und Handeln im Alltag benötigen die Schülerinnen und Schüler Kompetenzen, die sie nur bedingt über Sozialisation und Zusammenleben erwerben. In den Handlungsfeldern „Alltagskultur“, „Ernährung“ und „Soziales“ entwickeln die Schülerinnen und Schüler Handlungskompetenzen für die Alltagsbewältigung und Alltagsgestaltung, des weiteren erhalten sie wertvolle Impulse zur Persönlichkeitsentwicklung und zur beruflichen Orientierung.

Alltagskultur

Kinder und Jugendliche leben in vielfältigen Lebenszusammenhängen mit unterschiedlichen kulturellen Einflüssen und bringen daher eine Vielfalt von Alltagserfahrungen mit in den Unterricht. In einer zunehmend komplexen Welt werden von ihnen, jetzt und in der Zukunft, verantwortungsbewusste Entscheidungen im Alltag erwartet, die Konsequenzen für ihr individuelles Handeln, aber auch Auswirkungen auf Mitmenschen und Umwelt haben. „Alltagskultur, Ernährung, Soziales“ legt die Grundlage für verantwortungsvolles Handeln, um gesellschaftliche Teilhabe wahrnehmen zu können.

Ernährung

Die Förderung der Ernährungsbildung ist ein wichtiges Anliegen des Faches. Das Ernährungsverhalten im privaten Haushalt sowie in der Gemeinschafts- und Außerhausverpflegung beeinflusst die Esskultur, das Zusammenleben und damit in hohem Maß die Alltagskultur. Durch die gezielte Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Perspektiven der Ernährung und des Essens werden die Schüler und Schülerinnen befähigt, ihr Handeln mündig, verantwortlich für sich und andere zu gestalten. Die reflektierte Auseinandersetzung mit Ernährung stellt einen zentralen Bestandteil der alltäglichen Lebensführung dar und hat gesellschaftspolitische und gesundheitsfördernde Bedeutung.

Soziales

Alltagskultur wird durch das soziale Miteinander stark geprägt. Ausgehend von vielfältigen Erfahrungen aus dem Zusammenleben in Haushalten, familiären Kontexten und anderen Sozialverbänden werden Kommunikations- und Konfliktfähigkeit, gezielt auch für das bürgerschaftliche Engagement, erweitert. Die Selbstgestaltungskompetenz wird gestärkt und die Wechselwirkungen des individuellen Handelns auf Mit- und Umwelt reflektiert.

 

 

Alltagskultur, Ernährung, Gesundheit (AES) - Wahlpflichtfach

Die Themen haben

- starken Lebensweltbezug
- Alltagsrelevanz
- Bedeutung für die Lebensführung

 

Kinder und Jugendliche sollen

- für den Alltag im Konsum-Dschungel fit gemacht werden
- auf ihre Rollen im Beruf, Partnerschaft und Familie vorbereitet werden
- als Verbraucher/innen auf Geld, Gesundheit, Umwelt und Gesellschaft achten können
- smart & clever konsumieren lernen
- einfache Kulturtechniken beherrschen können
- kompetente Alltagsakteure werden
- gestaltend tätig werden können

 

Die Schüler und Schülerinnen sollen im Unterricht

 -textile Kulturtechniken kennen lernen: Weben, Filzen, Nähen ....
- textile Objekte und Bekleidungsstücke herstellen, verändern und gestalten können
- die Zubereitung einfacher Speisen erlernen
- Mahlzeiten planen und Esskultur gestalten können

 
Tischekoration "Schwarzwald"

 

 

 

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