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Im Schulhof steht ein Apfelbaum  

Unter diesem Thema stehen die Module der 1. Klassen beim Projekt Naturparkschule.
Die Schüler beobachten ihren Baum das ganze Jahr hindurch und werden dabei durch den Obst - und Gartenbauverein mit dem nötigen Fachwissen unterstützt.

Diese Tage wurde Herr Blum schon sehnlichst erwartet, denn die Kinder hatten eine wichtige Frage: Warum blüht unser Baum nicht? Was ist passiert? Einige Kinder hatten die Vermutung, dass es noch zu kalt ist. Doch Herr Blum erklärte, dass der Baum im letzten Jahr so viele Früchte trug, dass er sich in diesem Jahr erholen muss und ausruht - ein Faulenzer sein darf! Was nun?

Zum Glück stand im Nachbargarten ein Apfelbaum in voller Blüte. An diesem wurde nun fachmännisch geschaut, ob die Blüten erfroren sind, denn eine kalte Nacht hatte letzte Woche gereicht, um die Ernte vieler Obstbäume zu gefährden. Doch dieser Baum hatte Glück! In 2 - 3 Wochen werden die Kinder nachschauen, ob ein Fruchtansatz zu sehen ist, so wie es Herr Blum beim benachbarten Birnen- und Mirabellenbaum zeigen konnte.

Allerdings muss es vorher noch wärmer werden, denn bei dieser Kälte fliegen keine Bienen, die die Blüten bestäuben!

Als die Kinder dann auch noch Blattläuse entdeckten, die später noch genau mit der Lupe betrachtet wurden, erfuhren sie einiges zum Thema Krankheiten und warum manche Bäume gespritzt werden, dass alte Sorten viel widerstandsfähiger sind und die schönsten Äpfel nicht immer die gesündesten sind.

Nun werden die Kinder die Entwicklung des Apfelbaums eben im Nachbargarten beobachten.

Ob er wohl Früchte tragen wird? Und ob es einen Apfelkuchen oder sogar Apfelsaft geben wird ... Es bleibt spannend!

 (BG 18.05.2017)

 

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