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Bienenprojekt Teil II

- Honiglimonade, Tanz der Bienen und Honig schleudern

 

Am Dienstag, den 02. Juli 2019 fand für die zweiten Klassen der Franziska-Höll-Schule Bühlertal der zweite Teil des Bienenprojekts im Rahmen der Naturparkschule statt. Diesmal wurden die Schülerinnen und Schüler in Fahrgemeinschaften zu „Cum Natura“ nach Bühl gefahren.

Dort begrüßten uns Herr Kumm und seine Mitarbeiterin Frau Bühler und wiederholten zunächst einmal die Inhalte unseres ersten Zusammentreffens in der Geiserschmiede.
Danach folgte „Honig-Sensorik“ - ein Honig-Geschmackstest. Getestet wurden vier Sorten Honig (Maihonig, Waldhonig, Sommerblütenhonig und Akazienhonig), wobei die Kinder die einzelnen Sorten auf einem Fragebogen nach Farbe, Konsistenz, Geruch und Geschmack klassifizieren sollten.
Abschließend wurde aus dem Akazienhonig eine erfrischende Honiglimonade hergestellt, bei der die Gläser zum Klingen gebracht wurden.

                                    

Nach einer Vesperpause ging es im Folgenden nach draußen, wo Herr Kumm die zwei verschiedenen Bienentänze (Rundtanz und Schwänzeltanz) erklärte und aufzeichnete. Die Schülerinnen und Schüler zeichneten die Tänze mit Kreide auf dem Hof nach und schwirrten dann wie ein emsiges Bienenvolk durch einen gemähten „Schwänzeltanz-Parcours“ durch die Wiese.

          

Später begaben sich alle an die Bienenstöcke auf dem Gelände. Herr Kumm suchte nach der Königin und zog dabei eine Wabe nach der anderen heraus. Dabei wiederholte er die bereits bekannten Werkzeuge eines Imkers wie Smoker, Stockmeißel und Besen. Einige Kinder durften wieder Drohnen in die Hand nehmen.

Der nächste Höhepunkt war das Honigschleudern. Jeder sollte sich dafür ein Schutzhäubchen über den Kopf ziehen. Zunächst musste von den gedeckelten Waben das Wachs abgeschabt werden. Eifrig erledigten dies die Zweitklässler. Anschließend stellte Herr Kumm jeweils vier Waben in das Schleudergerät und fing an, die Kurbel zu drehen. Durch die Zentrifugalkraft wurde der Honig aus den Zellen heraus gegen die Wand des Gerätes geschleudert und troff von dort aus nach unten. Als später das Ventil geöffnet wurde, floss das flüssige Gold durch zwei Siebe in den darunterstehenden Eimer.

          

Herr Kumm hatte zuvor bereits einen Teil desselben Honigs geschleudert, gerührt und in Gläser abgefüllt – zur Krönung des Tages durfte jedes Kind ein Glas dieses Honigs mit einem speziell auf jedes Kind angefertigten Etikett versehen und dieses Glas mit nach Hause nehmen. Beglückz über dieses Geschenk und ingesamt begeistert von diesem erlebnisreichen Vormittag machten wir uns wieder auf den Heimweg.

 

(EL 08.07.2019)

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